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Aktuelles

Jan19   Der Energieüberschuss des Hauses in 2018 betrug +11.250 kWh. Das entspricht ca. 75.000 km für die Fahrt mit einem E-Auto. Auf Basis der EnEV-Berechnung (Gebäudetechnik ohne Haushaltsstrom) wurden nur 7,5 kWh/m2*a benötigt. Der Ertrag der PV-Anlage betrug 17190 kWh (1186 kWh/kWp). Die Jahres-Arbeitszahl für die Wärmepumpe lag bei 4,5.

Feb18   Überprüfung der Wärmedämmung ausgesuchter Baukörper (Messreihe 01/2018)
Wie erwartet sind die Fensterrahmen wärmedämmtechnisch schwache Bauteile; insbesondere der Spalt am Anschlag zeigt eine deutliche Kälte auf. Überraschend ist die Kälteübertragung im Fußbodenbereich, die trotz Fußbodenheizung bis in einen Raumtiefe von 120 cm messbar ist. (Bericht pdf 254 kb)

Jan18   Der Energieüberschuss des Hauses in 2017 betrug +8300 kWh (596 kWh weniger als 2016). Auf Basis der EnEV-Berechnung (Gebäudetechnik ohne Haushaltsstrom) wurden nur 7,3 kWh/m2*a benötigt. Der Ertrag der PV-Anlage betrug 14490 kWh (986 kWh/kWp). Die Jahres-Arbeitszahl für die Wärmepumpe lag bei 4,7.

Die Verbräuche liegen im Durchschnitt der letzte Jahre. Durch die Steigerung der Jahresarbeitszahl des Heizsystems von 3,7 (2015) auf aktuell 4,7 (nach Austausch der defekten Regelventile) konnte der Energiebedarf weiter gesenkt werden. Negativ hat sich die geringe Sonnenscheindauer im 4. Quartal (-16% im 30-jährigen Mittel) auf den Gesamtertrag der PV-Anlage ausgewirkt; bereits im November wurde eine negative Energiebilanz ausgewiesen.

Juni17   Im Sep. 2016 wurde das Klimaanpassungskonzept für die Stadt Soest veröffentlicht. Das PEH fügt sich gut in die Klimaanpassungsstrategie der Stadt ein. Durch die Bausubstanz (geringerer Wärmeleit und –Speicherfähigkeit), zurückhaltende Versieglung (Schotter / Drainpflaster) und Regenrückhaltung (Zisterne) mit Rigolenversickerung sind die Aspekte „Ausweitung der Hitzebelastung“ und „Belastung durch Extremniederschläge“ berücksichtigt.
Eine Dachbegrünung des Carports wurde verworfen, um eine möglichst gute Wasserqualität (ohne Braunfärbung) für die Regenwassernutzung im Gebäude zu erhalten.

Jan17   Der Energieüberschuss des Hauses in 2016 betrug +8896 kWh; 342 kWh weniger als 2015. Auf Basis der EnEV-Berechnung (Gebäudetechnik ohne Haushaltsstrom) wurden 8,2 kWh/m2*a benötigt. Der Ertrag der PV-Anlage betrug 15542 kWh  (1057 kWh/kWp). Die Jahres-Arbeitszahl für die Wärmepumpe lag bei 4,42. Die vollständige Bilanzierung befindet sich in der Rubrik "Verbrauchsdaten".

Dez16   Mitte November wurde deutlich, dass der 1000 l Pufferspeicher nicht optimal schichtete. Durch den Eingriff eines Vaillant-Technikers Mitte 2016 wurde eine instabile Situation geschaffen. Durch das Versetzen eines Speicherfühlers konnte wieder eine stabile Schichtung herbeigeführt werden. Die Arbeitszahl stieg von 3,7 auf 5,5.

Nov16   Die Bundesregierung veröffentlicht den Klimaschutzplan 2050. "Für Neubauten wird deshalb der ab 2021 geltende Niedrigstenergiegebäudestandard schrittweise weiterentwickelt, um mittelfristig einen Neubaustandard zu erreichen, der nahezu klimaneutral ist." "Zur Unterstützung des Ziels sollen künftig auch geeignete Anreize zur Nutzung und Errichtung von Gebäuden geprüft werden, die mehr Energie erzeugen, als für den Betrieb erforderlich ist."  (http://www.bmub.bund.de/fileadmin/Daten_BMU/Download_PDF/Klimaschutz/klimaschutzplan_2050_bf.pdf)

Okt16   Seit Januar 2016 steht die aktualisierte Broschüre „Wege zum Effizienzhaus Plus“ des Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) zur Verfügung. Zur standardisierten Berechnung eines Effizienzhauses Plus wird auf eine kostenfreie Software verwiesen (www.effizienzhaus-plus-rechner.de).
Unter Anwendung dieser Software wurde ein ergänzender Energieausweis für das vorliegende Gebäude erstellt. Hiernach wird der Status „Effizienzhauses Plus“ bestätigt; der Energieüberschuss beträgt für die Endenergie 9,4 kWh/(m2*a) und für die Primärenergie 53,5 kWh/(m2*a). Weitere Details unter http://peh-soest.de/energiebilanz.html

Apr16   Im 1. Quartal 2016 lag Überschuss bei 226 kWh; im Vergleichsquartal 2015 bei 995 kWh. Ursache waren die schlechten PV-Erträge im Feb16 von „nur“ 695 kWh (Feb15: 1015 kWh). Die Arbeitszahl verbesserte sich von 3,54 (1. Qrt16) auf aktuell 4,84.

Jan16   Auf Grund einer festsitzenden Schiebers wurde die Fußbodenheizung vom 28.12. bis 06.01. auf allen Etagen nicht mit warmen Wasser versorgt. Trotz des Ausfalls kühlte das Haus in den 10 Tagen "nur" um 1,5 °C aus (Außentemp. im Mittel ca. 7°C).

Dez15   Der Energieüberschuss des Hauses in 2015 betrug +9238 kWh; 1037 kWh mehr als 2014. Auf Basis der EnEV-Berechnung (Gebäudetechnik ohne Haushaltsstrom) wurden 9,1 kWh/m2*a benötigt. Der Ertrag der PV-Anlage war ca. 3000 kWh höher als kalkuliert (1088 kWh/kWp). Die Jahres-Arbeitszahl für die Wärmepumpe lag bei 3,81. Die vollständige Bilanzierung befindet sich in der Rubrik "Verbrauchsdaten".

Nov15   Lange hat es gedauert, bis der Hersteller der Heizungstechnik auf die anhaltende Kritik reagiert hat (vgl. Meldung vom Jan.14 u. April 14). Nach einer gründlichen Überprüfung wurde festgestellt, dass 2 Stellmotoren für die Beschickung des 1000 l Speichers von Beginn an defekt waren. Hierdurch kam es zu einer dauernden Durchmischung; die notwendige Schichtenbildung für den Warmwasserbereich (ca. 55 °C) und Heizungswasser (ca. 30 °C) war nicht vorhanden. Das Nachheizen fand fast ausschließlich im energetisch aufwendigen WW-Modus statt.

Nach Austausch der der defekten Regler hat sich die Energieeffizienz deutlich gesteigert; der COP lag vorher bei 3,7 und nachher bei 4,6, obwohl die WW-Tempertur von ca. 48°C auf 55°C angehoben wurde. Das Nachheizen findet nun überwiegend über den Heizungsmodus statt (statt 5 nun 15 Starts pro Tag, Laufzeit halbiert von 0,46 auf 0,22 Std).

Sep15   Nach einem 24-monatigen Dauerbetrieb liegt der Endenergiebedarf bei 9,9 kWh/(m2a); umgerechnet entspricht dies 1 l Heizöl oder 10 m3 Erdgas pro m2 und Jahr. Enthalten ist der Aufwand für Heizen, Kühlen, Warmwasseraufbereitung und Lüftung. Im gleichen Zeitraum wurden umgerechnet 39,1 kWh/(m2a) Strom über die PV-Anlage erzeugt. Abzüglich einem Bedarf von 8,8 kWh/(m2a) für Haushaltsstrom ergibt sich ein Gesamtüberschuss von 20,5 kWh/(m2a).

Apr15   Während einer 14-tägigen Abwesenheit wurde die Warmwasser-Aufbereitung ausgestellt. Die Temperatur im Pufferspeicher lag bei ca. 33°C. Nur für die Beheizung des Gebäudes lag die Arbeitszahl für die Wärmepumpe bei 5,2. Der Hersteller Vaillant ist aufgefordert einen ECO-Mode für die WW-Bereitung vorzusehen (s. Hinweis April 14).

Jan15   Der Energieüberschuss des Hauses in 2014 betrug +8200 kWh und damit 6,5-fach höher als kalkuliert. Der Gesamtverbrauch des Hauses lag mit 7050 kWh deutlich unter den kalkulierten Werten (-42%). Auf Basis der EnEV-Berechnung (Gebäudetechnik ohne Haushaltsstrom) wurden 8,9 kWh/m2*a benötigt. Der Ertrag der PV-Anlage war ca. 2000 kWh höher als kalkuliert (+15,5%; 1037 kWh/kWp). Die Jahres-Arbeitszahl für die Wärmepumpe lag mit 3,43 deutlich unter den Erwartungen. Die vollständige Bilanzierung befindet sich in der Rubrik "Verbrauchsdaten".

Aug14  Während eines 1-wöchigen Leerstandes wurde der Energieaufwand für die Warmwasserbevorratung ermittelt. Dieser beträgt incl. Speicherverlust (lt. Datenblatt ca. 3,85 KWh) und WP-Bedarf ca. 5,3 kWh/Tag; der Endenergiebedarf beträgt ca. 1,9 kWh/Tag.
Im selben Zeitraum wurde eine Arbeitszahl  von 2,7 ermittelt (lt. Hersteller ca. 3,0; lt. Stiftung Warentest 2,7).
Im Technikraum wurden ca. 3 m unisolierte Warmwasser-Leitungen (2 Flexverbindungen, 5 T-Stücke, 6 Verschlussstopfen) mit Dämmmaterial (WLG 040) nachisoliert; Energieersparnis im WW-Bereich 6 kWh/Mon (7 %; Amortisation 18 Monate).

Aug14  Nach 12 Monaten Nutzung liegt der End-Energiebedarf bei 9,3 kWh/(m2a). Laut Energiepass war ein Wert von 11,6 kWh/(m2a) kalkuliert. Die Unterschreitung von 20% ist z.T. auf einen milden Winter zurückzuführen.

Juli14  Die Energiebilanz des 2. Quartals lag mit einem Überschuss von +3652 kWh über den erwarteten / kalkulierten +2673 kWh.
Nach Abschluss der Heizperiode liegen die kalkulierten und tatsächlichen Verbrauch relativ dicht beieinander; Abweichungen in der Bilanz werden durch die unterschiedlichen PV-Erträge hervorgerufen.

Juni14  Das langersehnte Terrassendach wird aufgestellt.

April14  Die Energiebilanz des 1. Quartals lag mit einem Überschuss von +995 kWh sehr deutlich über den erwarteten / kalkulierten Defizit von -1755 kWh. Dies ist u.a. auf den sehr milde Winter (kaum Frosttage) und die hohe Sonnenscheindauer zurückzuführen.

Im Bereich Arbeitszahl (AZ) der Wärmepumpe konnte keine Verbesserung erzielt werden; diese liegt bei 3,5. Es wird angenommen, dass ein Großteil des Wärmebedarfs über den Warmwasser-Zyklus erzeugt wird. Die niedrige Vorlauftemperatur (<30°C) wird über einen Schichtenausgleich im Speicher erreicht, so dass überwiegend "nur" WW nacherhitzt wird. Über die hohe Soletemperatur (10°C) und die Absenkung des WW auf 45°C wird die Steigerung von COP<3,0 (lt. Datenblatt) auf 3,5 erreicht.
Experimentell wurde der WP-Heizkreis (HK2) über die Heizkurve auf 45°C angehoben (der FBH-HK4 war nicht betroffen). Die AZ konnte von 3,5 auf 3,7 verbessert werden. Ab einer Außentemperatur von 20°C war der HK2 durch die Steuerung deaktiviert. Die Anzahl der WP-Starts erhöhte sich von ca. 4 auf 7 pro Tag. Diese Einstellung ermöglicht keine Kühlfunktion.

Jan14    Das Carport wird aufgestellt.

Jan14    Die Arbeitszahl für die Wärmepumpe liegt mit 3,5 deutlich unter den Erwartungen. Das Datenblatt weist im idealen Betrieb ein COP von 4,9 aus. Die Warmwasserbereitung ist verantwortlich für die Verschlechterung (lt. Hersteller ca. 3,0; lt. Stiftung Warentest 2,7). Eine Änderung der WW-Erhitzung von der Werkseinstellung "max. Kompressordruck" (=> 88°C Abgabetemperatur) auf "Vorlauf-Sollwert" ist nicht möglich und lt. Hersteller eine Softwareänderung derzeit nicht geplant.

Jan14   Der Verbrauch des Hauses lag in den letzten 4 Monaten 2013 deutlich unter den kalkulierten Werten (-27%). Der Ertrag der PV-Anlage lag höher als kalkuliert (+18%). Insgesamt ergibt sich für die Monate Sep. bis Dez. ein Überschluss von 124 kWh statt einem erwarteten Defizit von 1527 kWh. Der Ertrag der PV-Anlage Jan-Dez 2013 lag bei 14222 kW oder 967 kW/kWp. Details befinden sich unter Aktuelles/Verbrauchsdaten.

Dez13   Die Energiebilanz für November weist um 26% günstigere Daten aus als zuvor kalkuliert. Insgesamt wurden "nur" 2,7 kWh/m2 NF verbraucht und 1,1 kWh/m2 NF erzeugt.

Nov13   Erste Verbrauchsdaten für Sep/Okt; die ermittelten Verbrauchsdaten liegen unter der Kalkulation; die PV-Anlage produziert deutlich mehr Energie als kalkuliert;

Sep13  Übergabe Gebäude

Die Uhr tickt - ab 2020 nur noch Niedrigstenergiehäuser

Ab 2020 dürfen in den EU-Ländern nur noch "Niedrigstenergiegebäude" gebaut werden. Die entsprechende EU-Richtlinie zur Realisierung des „nearly zero energy building“ Standard (RL 2010/31/EU) ist seit Juli 2010 in Kraft. Öffentliche Gebäude müssen diese Auflage bereits ab 2018 erfüllen.

Fanz Alt: Energiesparen ist der schlafende Riese des Klimaschutzes

"Neben Sie nur die vielen Altbauten in Deutschland, wo die meiste Energie durch Fenster, Wände, Türen und Dächer entweicht, statt die Räume zu heizen. Und doch werden jedes Jahr nur ein Prozent der Altbauten saniert. Das heißt, wenn wir warten, bis der letzte Altbau saniert ist, dauert dies beim jetzigen Tempo hundert Jahre. So viel Zeit haben wir nicht." aus Energy Arena, Issue 03, 2011; Hrsg. Imtech Deutschland GmbH & Co. KG

Ernst Ulrich von Weizecker: Es gibt kein "weiter so" - zur Effizienzsteigerung im Hausbau

"Im Gebäudebereich wird man die Energieeffizienz wahrscheinlich am drastischsten verbessern können. Passiv- und Plusenergiehäuser sind die Modelle der Zukunft. Ein Passivhaus verbraucht bei hohem Wohnkomfort nur etwa ein Zehntel der Energie, die ein normaler Altbau nötigt hat. Diese Technologie müssten in der Architekten- und Ingenieursausbildung Standard werden." aus Energy Arena, Issue 01, 2010; Hrsg. Imtech Deutschland GmbH & Co. KG